Termine

auf dem Stiftsplatz:

jeden 2. Samstag im Monat von  10 - 12 Uhr

 

Jeden 2. Mittwoch im Monat

14:00 Uhr Seniorenstube

jeden 3. Dienstag im Monat

19:00 – 21:00 Uhr Seniorenstube

Ansprechpartnerin:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 227910


Mut machen und Kraft gewinnen.

Es geht ernst zu und heiter.Traurig stimmende Episoden wechseln sich ab mit humorvollen Berichten aus dem Familienleben.Der Gesprächskreis für pflegende Angehörige ist eine kleine,eine besondere Gruppe,die sich an jedem dritten Dienstag eines Monats in der Kolping-Seniorenstube in Nottuln zusammenfindet.
Berichtet wird hier über Menschen,die nicht dabei sind, nicht dabei sein können.Über Menschen,die einem wichtig sind,die sich zumeist aber in ihr eigenes Dasein verabschiedet haben und dennoch mitten unter uns,mitten in der jeweiligen Familie leben.
Es wird berichtet über die Probleme, die dieses MIteinander bereiten kann.Die an Demenz erkrankte Mutter oder der an den Folgen eines Schlaganfalls leidende Ehepartner oder das Familienmitglied,das aufgrund einer andern Erkrankung der besonderen, häufig viele Stunden am Tag dauernden Pflege und Unterstützung bedarf -sie bestimmen mit ihren Forderungen oft über viele Jahre den Alltag. Mit zum Teil erheblichen Konsequenzen für die pflegenden Familienmitglieder.
Es war Ursula Tefert, die vor fast genau fünf Jahren den Anstoß zur Gründung des Gesprächskreises unter dem Dach der Kolpingsfamilie Nottuln gab. Sie wollte denen, die sich der besonderen Herausforderung stellen,die Chance geben,über ihr Leben zusprechen,sich auszutauschen, gemeinsam mit andern Betroffenen nach Möglichkeitenzu suchen,Unterstützung für diese besondere Arbeit in der Famili zu finden. Es war Elisabeth Neiteler und Silvia Jabs,die diesem Kreis mit der immer wieder wechselnden Besetzung Struktur gaben und geben.
Den Angehörigen Mut zu machen, ihnen zu zeigen, dass es vielen Anderen ähnlich geht, ist Ziel des Gesprächskreises. Nicht selten kommen Angehörige an die Grenzen ihrer Kraft.Sie wieder aufzufangen, Wege aufzuzeigen, wie die auch psychisch stark belastende Arbeit weiterhin bewältigt werden kann, dazu dienen diese Gespräche. Da wird die Erfahrung des Einen zur Hilfestellung für die Anderen. Wie oft begleiten Zweifel, Schuldgefühle das eigene Tun. Wie gut ist dann Zuspruch von Menschen zu erhalten,die sich in einer gleichen oder ähnlichen Lebenssituation befinden.
An der medizinischen Betreuung der kranken Familienmitglieder mag es nicht mangeln.Und auch nicht an der darüber hinausgehenden Hilfestellung durch Pflegedienste oder Mitarbeiterinnen in Pflegeheimen. Außen vor bleibt dabei (fast) immer die Befindlichkeit der nächsten Angehörigen.Und die Zahl der Betroffenen steigt von Jahr zu Jahr. Der Gesprächskreis  ist eine gute Möglichkeit,sich auszutauschen und Kraft für den Alltag zu tanken. Er lädt alle pflegenden Angehörigen, unabhängig von der Art der Erkrankung der Familienangehörigen und unabhängig von Religionszugehörigkeit zur Teilnahme ein.Und der Gesprächskreis bietet in regelmäßigen Abständen besondere Vortrags- und Informationsveranstaltungen mit Fachleuten an.

   

St. Martinus Nottuln  

   

Stapelfeld  

   

Ich bin im Kolping, weil ...  

   

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