Briefmarken sammeln – um zu helfen

Das Kolpingwerk in Köln (Kolping-International Cooperation e.V.)  sowie viele örtliche Kolpingsfamilien  und die zuständigen Kolping-Diözesanverbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch den Verkauf von gesammelten Briefmarken an Händler oder private Briefmarkensammler Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

 

So schreibt  das Kolpingwerk  International in einem Dankbrief vom Frühjahr 2020:

Danke für Euer Engagement mit der Briefmarkenaktion

Liebe Spender und Freunde der Briefmarkenaktion,

ich danke Euch herzlich, dass Ihr Euch mit dem Sammeln von Briefmarken für die Ausbildung junger Menschen engagiert. Danke, dass Ihr ein so verlässlicher Teil der weltweiten Kolping-Gemeinschaft seid. Mit Eurem Einsatz habt Ihr in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten schon so viel bewegt!

In 2019 wurden durch die Briefmarken-Aktion 14.423,69 EURO erlöst. Eine schöne Summe, mit der wieder jungen Menschen zu einer Berufsausbildung verholfen werden kann. Über den Erlös freuen sich diesmal junge Menschen in Uganda. Das Ausbildungsprogramm WOP (Work Opportunity Programm) ermöglicht Jugendlichen aus ärmsten Verhältnissen eine Ausbildung. Mit dem Abschluss finden die meisten von ihnen eine gute Arbeit, mit der sie ihre eigene Existenz sichern und auch noch ihre Eltern und Geschwister unterstützen können.

Doch leider gibt es im Briefmarkengeschäft einen Trend, der uns traurig stimmt. Das Geschäft wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Es gibt immer weniger Händler, die uns Ware abnehmen, und die Erlöse werden immer geringer. Der Grund dafür, so unser Experte: Es interessieren sich immer weniger Menschen für Briefmarken. Zudem ist so viel Ware auf dem Markt, dass die Preise immer niedriger werden.

2018 hatten wir noch einen Erlöst von 21.063,94 EURO, das war noch ein Drittel mehr als 2019. Diesen Abwärtstrend werden wir leider nicht aufhalten können. Aber wir wollen die Briefmarken-aktion noch so lange aufrecht erhalten wie möglich. Denn die Jugendlichen brauchen weiterhin möglichst viel Unterstützung bei ihrer Ausbildung.

Abermals sage ich einen herzlichen Dank für Euren Einsatz. Lasst uns, ganz in der Tradition Adolph Kolpings, weiter an der Seite der Menschen bleiben, die uns brauchen.

Ein herzliches Treu Kolping

Euer

Dr. Markus Demele, Generalsekretär

 

 

Auch die Kolpingsfamilie Nottuln unterstützt weiterhin diese wichtigen Anliegen.

Die Briefmarken aus Nottuln werden über den Diözesanverband in Coesfeld durch Kolping   International in Köln vermarktet.

Die Kolpingsfamilie in Nottuln unterstützt seit 1993 diese Aktion. Helfen Sie auch weiterhin mit. Durch die Abgabe der Briefmarken aus Ihrer täglichen Post zu Hause oder im Büro in die bereitgestellten Sammelboxen leisten auch Sie einen Beitrag zur Selbsthilfe. Sie brauchen die Marken nicht vom Umschlag zu lösen, sondern einfach mit etwas Rand abschneiden oder -reißen.

Gerne nehmen wir auch alte Restsammlungen und Alben an. Ansprechpartner dafür ist Gerd Hülsbömer, Telefon 02502 3737. Gerne holen wir auch größere Posten bei Ihnen ab.

 

Abgabemöglichkeiten in Nottuln: 

  • Sammelbox am Schriftenstand in der St. Martinus Pfarrkirche
  • oder in der Kolping-Senioren-Stube.

 

Allen Unterstützern ein ganz herzliches Wort des Dankes und die herzliche Bitte um weitere Unterstützung.

Kolpingfamilie Nottuln

 

 

 

   

St. Martinus Nottuln  

   

Stapelfeld  

   

Ich bin im Kolping, weil ...  

   

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