Gesamt

Gesprächsabend: Formen und Möglichkeiten von Bestattungen in Nottuln

 

veranstaltet vom Familienkreis 1 (15. November 2019, 20 Uhr Pfarrheim)
 
„Die Toten begraben“ ist im Christentum eines der sieben Werke der Barmherzigkeit. Insofern hat der Umgang mit Verstorbenen, deren Bestattung und die Kultur der Erinnerung in der Christenheit seit jeher eine sehr zentrale Bedeutung. Auch in anderen Religionen und Kulturkreisen wird diese Aufgabe und Verantwortung der Lebenden als sehr wichtig erachtet.
 
Seit vielen Jahrhunderten waren gerade in unserer Region Erd- und Sargbestattungen die fast ausschließliche Art der Beerdigung. Zentral innerhalb der Wohnbebauung angelegte Friedhöfe boten die Möglichkeit, die Toten in der Nähe zu haben. Damit war der Besuch am Grab und Gelegenheit zur Erinnerung jederzeit möglich. Liebevolle Grabpflege durch Angehörige war die normale Aufgabe der Hinterbliebenen.
 
Diese Kultur scheint sich in den letzten Jahrzehnten und stärker in den letzten Jahren deutlich zu verändern. Der Tod und die Verstorbenen werden – zumindest in Teilen der Bevölkerung  - aus dem Bewusstsein verdrängt. Familien sind häufig über große Entfernungen verstreut und damit eine Grabpflege in der traditionellen Form häufig nicht möglich.
 
Margret und Hugo Hattrup vom Familienkreis 1 hatten zu dieser Thematik einen interessanten Vortrag erstellt, der die Bestattungsmöglichkeiten in Nottuln aufzeigte. Darüberhinaus wurden weitere Beispiele für Bestattungsformen an anderen Orten anhand von Fotos präsentiert. Der Vortrag ist diesem Artikel als PDF beigefügt. Im Anschluß an die Präsentation entwickelte sich eine interessante Diskussion, bei der Kathrin Boor vom Friedhofsausschuss des Kirchenvorstands sowie Vertreter der hiesigen Bestattungsunternehmen und der Friedhofsgärtnerei (Herr Lösing, Frau Lenter und Herr Rabert) viele Fragen beantworten konnten.  
 

Zum diesjährigen Martinimarkt wird die Kolpingsfamilie Nottuln wie im vergangenen Jahr neben den bekannten und beliebten Getränken … und Seehund wieder selbstgemachten Quittengelee anbieten. Am vergangenen Samstag wurden die frisch geernteten Quitten verarbeitet und in 120 Gläsern eingekocht. Das Orgateam bedankt sich bei allen Aktiven für ihren Einsatz und bei der Liebfrauenschule für bereitgestellte Lehrküche.

Das Kreuz auf dem Draum wurde 1977 von der Gruppe Junge Erwachsene der Kolpingsfamilie  als Gruppenaktion errichtet und in den Folgejahren bei Bedarf von der Gruppe Altkolping /Männerrunde renoviert und gepflegt.

 

Die Kupferbleche auf dem Kreuzdach wurden im Sommer 2019 abgerissen und gestohlen.

Die Fa. Werner Denter hat jetzt neue Bleche gefertigt und auch wieder angebracht.

Diese Bleche waren vorher von der Fa. Ralf Humberg in passendem Farbton pulverbeschichtet worden, um eine lange Haltbarkeit zu erreichen.

Beide Firmen haben dankenswerter Weise das Material und die Arbeitskosten gesponsert, wofür sich die Kolpingsfamilie sehr herzlich bedankt.

Werner Denter war es eine „Herzensangelegenheit“ den Schaden umgehend zu reparieren, hatte er doch schon 1977 an der Herstellung und Errichtung des Kreuzes mitgearbeitet.

   

St. Martinus Nottuln  

   

Stapelfeld  

   

Ich bin im Kolping, weil ...  

   

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