Gesamt

 

Kolpinggedenktag 2019 - Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder

 

Ein fester Termin im Jahreszyklus jeder Kolpingsfamilie: Der Kolpinggedenktag, der immer um den 04. Dezember (Todestag Adolf Kolping) herum gefeiert wird. Ein wenig innehalten im Advent - ein wenig Besinnung tut gut. Auch in der Nottulner Kolpingsfamilie war der Termin zum vergangenen Sonntag angesetzt.

Ulla Thelen, Vorsitzende der Kolpingsfamilie, konnte zahlreiche Mitglieder zu einer Feierstunde im Pfarrheim begrüßen. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es nahtlos weiter zum besinnlichen Teil mit einigen vor-weihnachtlichen, besinnlichen und heiteren Texten.

Schließlich waren auch noch einige Mitglieder zu ehren, zum Teil solche Mitglieder, die über eine lange Jahre Mitgliedschaft mit dem Kolpingwerk verbunden sind. So gab es Ehrenurkunden und Ehrennadeln gab es für Werner Niemann und  Josef Schulze Winzler (jeweils 65 Jahre Mitgliedschaft), für Stefan Austermann (40 Jahre) und für Elisabeth Thedick (25 Jahre).

Für außerordentliche und besondere Verdienste wurden von Herbert Rehers, Kreisvorsitzender, drei Mitglieder der Kolpingsfamilie mit einer Ehrenurkunde und einer Ehrennadel besonders geehrt: Gerd Schmitz, Ewald Schlüppmann und Günther Bittner.

Die von der Vorsitzenden Thelen und dem Präses, Pfarrdechant Norbert Caßens vorgenommenen Ehrungen verband der Präses mit einigen zum Nachdenken anregenden guten Gedanken zum Thema „Ehrenamt“, die u.a. in anschaulicher Weise zu der Schlussfolgerung „Treu Kolping – Kolping treu“ geführt werden können.

Den Abschluss des Kolping-Gedenktages bildete die Teilnahme am Sonntags-Gottesdienst in der Pfarrkirche.

 

Bild: Ehrung der Jubilare

 

v.l. Günther Bittner, Vorsitzende Ulla Thelen, Werner Niemann, Elisabeth Thedick, Präses Norbert Caßens, Gerd Schmitz, Ewald Schlüppmann, Kreisvorsitzender Herbert Rehers

Gesprächsabend: Formen und Möglichkeiten von Bestattungen in Nottuln

 

veranstaltet vom Familienkreis 1 (15. November 2019, 20 Uhr Pfarrheim)
 
„Die Toten begraben“ ist im Christentum eines der sieben Werke der Barmherzigkeit. Insofern hat der Umgang mit Verstorbenen, deren Bestattung und die Kultur der Erinnerung in der Christenheit seit jeher eine sehr zentrale Bedeutung. Auch in anderen Religionen und Kulturkreisen wird diese Aufgabe und Verantwortung der Lebenden als sehr wichtig erachtet.
 
Seit vielen Jahrhunderten waren gerade in unserer Region Erd- und Sargbestattungen die fast ausschließliche Art der Beerdigung. Zentral innerhalb der Wohnbebauung angelegte Friedhöfe boten die Möglichkeit, die Toten in der Nähe zu haben. Damit war der Besuch am Grab und Gelegenheit zur Erinnerung jederzeit möglich. Liebevolle Grabpflege durch Angehörige war die normale Aufgabe der Hinterbliebenen.
 
Diese Kultur scheint sich in den letzten Jahrzehnten und stärker in den letzten Jahren deutlich zu verändern. Der Tod und die Verstorbenen werden – zumindest in Teilen der Bevölkerung  - aus dem Bewusstsein verdrängt. Familien sind häufig über große Entfernungen verstreut und damit eine Grabpflege in der traditionellen Form häufig nicht möglich.
 
Margret und Hugo Hattrup vom Familienkreis 1 hatten zu dieser Thematik einen interessanten Vortrag erstellt, der die Bestattungsmöglichkeiten in Nottuln aufzeigte. Darüberhinaus wurden weitere Beispiele für Bestattungsformen an anderen Orten anhand von Fotos präsentiert. Der Vortrag ist diesem Artikel als PDF beigefügt. Im Anschluß an die Präsentation entwickelte sich eine interessante Diskussion, bei der Kathrin Boor vom Friedhofsausschuss des Kirchenvorstands sowie Vertreter der hiesigen Bestattungsunternehmen und der Friedhofsgärtnerei (Herr Lösing, Frau Lenter und Herr Rabert) viele Fragen beantworten konnten.  
 

Zum diesjährigen Martinimarkt wird die Kolpingsfamilie Nottuln wie im vergangenen Jahr neben den bekannten und beliebten Getränken … und Seehund wieder selbstgemachten Quittengelee anbieten. Am vergangenen Samstag wurden die frisch geernteten Quitten verarbeitet und in 120 Gläsern eingekocht. Das Orgateam bedankt sich bei allen Aktiven für ihren Einsatz und bei der Liebfrauenschule für bereitgestellte Lehrküche.

   

St. Martinus Nottuln  

   

Stapelfeld  

   

Ich bin im Kolping, weil ...  

   

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