Kolpingsfamilie Nottuln - Generalversammlung

- Ulla Thelen mit großem Dank verabschiedet – Gerd Schmitz und Klaus Maas übernehmen Verantwortung für den Übergang -

 

Gleich zu Beginn der Mitgliederversammlung machte der Präses der Kolpingsfamilie Nottuln, Pfarrdechant Norbert Caßens, es deutlich: Der Kolpingsfamilie werde es ganz schwerfallen, auf Ulla Thelen zu verzichten. Unglaubliche Verdienste habe sie sich erworben in einer 15-jährigen Vorstandsarbeit; hohen Respekt habe sie verdient – und die Versammlung sah  das auch so. Lang anhaltender Beifall klang der bisherigen Vorsitzenden entgegen. Anni Schmitz übergab ihr im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder einen prächtigen Blumenstrauß und ein passendes Abschiedsgeschenk.

Vor ihrer Verabschiedung hatte Ulla Thelen die Mitgliederversammlung souverän geleitet, sprach die sichtbar gewordenen Veränderungen innerhalb der Kolpings-familie an und zeigte in einer Rückschau auch die Lebendigkeit auf, die von den einzelnen Gruppen und den Familienkreisen ausgingen. Nicht zuletzt war es ihr wichtig, die Aktivitäten des Kolping-Jugend hervor zu heben. Teresa Rehers als Vertreterin der Kolping-Jugend konnte danach die Aktivitäten der beiden Kolping-Jugendgruppen im Einzelnen darstellen.

Wichtige Regularien standen ebenfalls auf der Tagesordnung: In seinem Jahresbericht vermittelte Schriftführer Martin Radzieowski einen Überblick über die Entwicklung des Mitgliederbestandes. Danach gehören der Kolpingsfamilie derzeit 273 Mitglieder an. Es habe in 2019 leider keine Neuzugänge, dafür aber einige Abgänge durch Tod und Austritt. Den verstorbenen Mitgliedern gedachten die Teilnehmer in Stille und Gebet.

In der Vertretung der verhinderten Kassiererin trug Hubert Kuhlmann den Kassen-bericht vor und gab dazu entsprechende Erläuterungen. Er konnte einen „gesunden“ Kassenbestand vermelden, die bisherigen Guthaben hätten sich aber durch Beschaffungsmaßnahmen und das für alle Beteiligten erfolgreiche Wochenende in Stapelfeld deutlich verringert. Für die amtierenden Kassenprüfer berichtete Barbara Radzieowski über das Ergebnis der Kassenprüfung, wobei sie der Kassiererin einwandfreie Kassenführung bescheinigte und demgemäß Entlastung des Kassiererin und des gesamtes Vorstandes beantragte, die die Versammlung auch einstimmig beschloss.

Vor den anstehenden Vorstandswahlen gab es ausführliche Darstellungen zur künftigen Vorstandsarbeit insgesamt. Hier berichteten die Mitglieder der Gruppe „Zukunft der Kolpingsfamilie“ zu ihren Überlegungen und bisherigen Denkansätzen. In Anbetracht der Tatsache, dass wichtige Führungspositionen nicht mehr besetzt werden könnten, bliebe keine andere Wahl, als über alternative Lösungen nachzudenken, die nach den Worten der Gruppenmitglieder Kristina Kruse und Stefan Klingeberg im Laufe des Jahres 2020 abgeschlossen werden sollten. Damit die Kolpingsfamilie handlungsfähig bleibe, sei für ein Jahr eine Übergangslösung notwendig. Hierzu hatten sich Gerd Schmitz und Klaus Maas bereit erklärt, die dann von der Versammlung als neuer 1. Vorsitzender bzw. als Beisitzer mit jeweils großer Mehrheit gewählt wurden. Beiden neuen Vorstandsmitgliedern wurden große Anerkennung für ihr Engagement ausgesprochen.

Bei den übrigen Wahlen zum Vorstand gab es einige Veränderungen auf der Ebene der Sprecher/innen der Familienkreise und bei der turnusmäßigen Ergänzungswahl bei den Kassenprüfern (neu jetzt Franz-Josef Hanhues neben Stefan Volpert).

 

 

Bilder:

1) Die bisherige Vorsitzende Ursula Thelen 

2) Mitglieder der Gruppe „Zukunft der Kolpingsfamilie“ 

3f) Teilnehmer der Mitliederversammlung 

   

St. Martinus Nottuln  

   

Stapelfeld  

   

Ich bin im Kolping, weil ...  

   

Bildverzeichnis