Am Donnerstagabend trafen sich zahlreiche Mitglieder der Kolpingsfamilie Nottuln im Pfarrheim um ihre Mitgliederversammlung durchzuführen. Der bisherige Vorsitzende Gerhard Schmitz begrüßte die Anwesenden und blickte auf die fordernde Zeit der Corona Pandemie zurück. Zahlreiche traditionelle Veranstaltungen wie der „Seehund“-Stand auf dem Martini-Markt, der Kolping-Gedenktag und das traditionelle Sommerfest konnten im letzten Jahr nicht stattfinden und auch die Aktionen in den Familienkreisen, die regelmäßigen Treffen der Senioren-Gruppe und der Kolping-Jugend waren nicht möglich. „Doch nun haben wir die schlimmsten Zeiten hinter uns und das Leben kann wieder in die Kolpingsfamilie einziehen“ resümierte Gerhard Schmitz und berichtete, dass seit kurzer Zeit auch die Kolping Seniorenstube wieder geöffnet ist. Nach diesen einleitenden Worten gedachten die Anwesenden den seit der letzten Mitgliederversammlung verstorbenen Mitgliedern und im Anschluss erfolgte der Kassenbericht durch die bisherige Kassiererin Andrea Rott. Auch hier wurde deutlich, dass die Corona Pandemie sich auch negativ auf die Kassenlage der Kolpingfamilie ausgewirkt hat. Gerade durch den Ausfall des Martinimarktes aber auch aufgrund des Einbruchs bei den Erlösen aus den Altkleidersammlungen, waren bei den Einnahmen ein deutlicher Negativtrend gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen. „Laßt uns in diesem Jahr sparen, um in Zukunft nicht zu sehr an unsere Reserven gehen zu müssen“ bilanzierte Andrea Rott dann auch abschließend die finanzielle Situation. Dem Kassenbericht folgte die einstimmige Entlastung des bisherigen Vorstandes und im Anschluss stellte Gerhard Schmitz dann die neu formulierte Satzung der Kolpingsfamilie vor, in der das bisher vorherrschende Vorsitzenden-Modell durch ein Teammodell ausgetauscht werden sollte.

Über einen Prozess von mehreren Jahren hatte sich die Kolpingsfamilie mit dem Thema auseinandergesetzt wie die Vorstandsarbeit in den nächsten Jahren gestaltet werden könnte. Das vorgeschlagene Teammodel verteilt die Aufgaben auf mehreren Schultern und daher wurde die vorgeschlagene Satzungsänderung einstimmig von der Vollversammlung beschlossen.

Es folgte die Ehrung von zahlreichen Kolpingsmitgliedern. Friedrich Kramer wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft, Willi Austermann und Winfried Knaup für 65 Jahre Mitgliedschaft und Gregor Hauck für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Werner Hidding erhielt eine goldene Anstecknadel für 50 Jahre Mitgliedschaft und Hedwig von Scheibler und Martina Hartmann gehören seit 40 Jahren der Kolpingsfamilie an. Dann war es Zeit Danke zu sagen an Gerhard Schmitz, der die Kolpingsfamilie als Vorsitzender fast 2 Jahre durch turbulente Zeiten geführt hatte und Martin Radzieowski, der als Schriftführer über 8 Jahre im Vorstand mitgearbeitete hatte. „Ihr werdet uns fehlen!“ fasste Klaus Maas die Verdienste von beiden unter Applaus der Anwesenden zusammen.

Als letzter, aber auch wohl wichtigster Punkt auf der Tagesordnung, stand dann die Wahl des neuen Leitungsteams an.  Mit 37 Ja-Stimmen und 6 Enthaltungen wurde bei Anwesenheit von 43 Stimmberechtigten das neue Team mit breiter Mehrheit gewählt. Es besteht aus Gerd Hülsbömer, Richard Thedieck, Kristina Kruse, Andrea Rott und Klaus Maas. Mit ebenfalls jeweils über 90% Zustimmung wurden Dechant Norbert Caßens als Präses und Annemarie Dziewas als Jugendvertreterin in ihrem Amt bestätigt.

   

St. Martinus Nottuln  

   

Stapelfeld  

   

Ich bin im Kolping, weil ...  

   

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